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Noch zwei Wanderungen bis Ende Mai
Bad Orb. Zu zwei weiteren Wanderungen lädt die Natur- und Vogelschutzgruppe in den letzten Mai-Tagen ein: Mittwoch, 23. Mai, um 18.30 Uhr. Treffpunkt: FSV-Sportheim, an der Kreuzung Geigershallenweg. Dauer: etwa zwei Stunden. Teilnahme: kostenlos; Spenden sind willkommen. Stephan Schmitz-Tekaath führt durch das Naturschutzgebiet im unteren Autal und belauscht gemeinsam mit den Teilnehmern die dortige Vogelwelt. Mit etwas Glück kann vielleicht auch wieder eine Nachtigall gehört werden. Bitte Ferngläser mitbringen. Eventuell mitgebrachte Hunde könnten stören, um Verständnis wird gebeten. Die Vogelschützer freuen sich auf möglichst viele Gäste. Freitag, 25. Mai, um 16 Uhr. Treffpunkt: Die Salinensteine an den Tennisplätzen, Parkplatz Naturschwimmbad. Dauer: Etwa zwei Stunden. Teilnahme: kostenlos, Spenden sind willkommen. Michael Stange führt auf dem „Natur-Lehrpfad“ an der Orb entlang und erläutert mit seinem großen Wissensschatz große und kleine Kostbarkeiten am Bach und in den Wiesen. Eine sehr interessante Führung durch die nahe Heimat: „Wir freuen uns auf viele Gäste“.
Weiterhin Einschränkungen in Bad Orb
Bad Orb. Die Ortsdurchfahrt Bad Orb im Zuge der L 3199 ist von 18. Mai bis voraussichtlich 13. Juli weiterhin wegen einer Baumaßnahme für den Schwerverkehr gesperrt. Eine Umleitungsstrecke ist ausgeschildert.
Discoparty mit "Meisterhütchen"
Biebergemünd-Wirtheim. Unmittelbar im Anschluss an das letzte Punktspiel gegen Fischborn feiert der Meister der Kreisliga B Gelnhausen seine Meisterschaft im Rahmen des Pfingstturniers im Festzelt am Sportplatz in Wirtheim. Anstoß zum Spiel ist am Samstag, 26. Mai, um 14.15 Uhr. Nach der Meisterehrung beginnt die große Feier um 18 Uhr. Sobald der offizielle Teil beendet ist, steigt eine Discoparty im Festzelt. Zur Meisterschaftsfeier gibt es in der Happy Hour „Meisterbier“ und „Meisterhütchen“ zu vergünstigten Preisen. Alle Vereinsmitglieder, Fans und Partyfans sind herzlich eingeladen, das Team um den Meistertrainer Marcus Wolf zu feiern.
 - Quizfrage: Wie viele der Teilnehmer haben beim anstrengenden Team-Working konzentriert die Hände in den Hosen- oder Jackentaschen?
Team-Building im Orber Stadtwald
Bad Orb. Eine Fortbildungsmaßnahme der etwas anderen Art findet derzeit im Bad Orber Forst statt. Rund 600 Mitarbeiter der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen nehmen verteilt auf zehn Kurse an einem jeweils zweitägigen Fortbildungsseminar im Bereich „Team-Building“ teil. Die Veranstaltungsreihe in Bad Orb läuft unter dem Motto „Handlungsorientierte Wissensvermittlung“ Nicht nur im Saal, sondern überwiegend im Waldgebiet am Pfarrküppel werden die Seminarteilnehmer geschult. Dabei ist Team-Arbeit angesagt. In einem engen Zeitrahmen haben die Teilnehmer verschiedene Aufgabenstellungen zu bewältigen. Eine besondere Herausforderung stellt der Bau einer begehbaren Brücke aus Seilen dar. Die Fleischmannhütte, in deren unmittelbarer Nähe die Aktivitäten stattfinden, wird dabei als Vorbereitungsraum und Verpflegungsstation für die jeweils rd. 60 Teilnehmer genutzt. Zur Stärkung nach einem erfolgreichen Tag erwartet die Lehrgangsteilnehmer abends ein reichhaltiges Grillbüffet und gemütliches Beisammensein auf der Hotelterrasse und Entspannung pur in der neuen Toskana-Therme. Organisiert werden die Veranstaltungen von einem österreichischen Seminardienstleister, der sich auf Outdoorveranstaltungen spezialisiert hat. Die Verbindung nach Bad Orb kam auf der Suche nach geeigneten Tagungsmöglichkeiten zustande, die sich in unmittelbarer Nähe zum Wald befinden. Durch das gute Zusammenspiel von Kur GmbH und Stadt waren die geeigneten Örtlichkeiten schnell gefunden. Untergebracht sind die Seminaristen in einem Vier-Sterne-Hotel in Bad Orb. Bad Orb mit seinen vielseitigen Freizeitmöglichkeiten und dem umgebenden Stadtwald erweist sich dabei einmal mehr als idealer Tagungsort auch zur Erschließung neuer Gästegruppen.
Zeltaufbau für Jugendfußballturnier
Biebergemünd. Anlässlich des 50. Jugendfußballturniers des TSV 09 Wirtheim e.V. an Pfingsten findet der Zeltaufbau am Montag, 21. Mai, ab 17 Uhr statt. Der Vorstand des TSV würde sich über zahlreiche helfende Hände sehr freuen.

„Tenöre 4 you“ LIVE in der Konzerthalle
Bad Orb. Am Freitag. 1. Juni, 20 Uhr, geben die europaweit bekannten und beliebten „Tenöre 4 you“ ein Galakonzert in der Konzerthalle. Mit traumhaften Melodien und einer phantastischen Mischung aus Klassik, Musical, Filmmusik, Canzonetten, Gospels & Spirituals, bis hin zu unsterblichen Welthits erzeugen sie beim Publikum Gänsehaut pur. Auf dem Pop-Klassik-Programm stehen legendäre Lieder wie „Ave Maria“, „Torna a Surriento“, „O Sole mio“, „West side Story“, „Memory“, „Time to say Goodbye“, „The Impossible Dream“, „Summertime“, „Over the Rainbow“ und viele andere mehr - einzigartig interpretiert von den beiden Tenören Tony Tchakarov und Plamen Patov. Tony wechselt mit Leichtigkeit zwischen den Musikstilen und zieht alle Register seines Könnens. Soloauftritte beim Film-Festival in Venedig, der Toscana-Operngala und mehrere Produktionen mit bekannten Künstlern wie Helmut Lotti, den Geschwistern Hofmann, als Gast-Tenor der Alpenländischen Weihnacht sowie bei TV-Sendungen etablierten ihn bereits längst in der europäischen Musikszene. Plamen Patov ist schon mit 20 Jahren in Bulgarien ein Superstar. Beim Musik Idol (Bulgarien sucht den Superstar) gewann er den dritten Platz und war 2007 Finalist beim Eurovision Song Contest. Er interpretiert gefühlvoll und ausdrucksstark Welthits der Popmusik. Bei Gospels & Spirituals, Blues und Soul ist er in seinem wahren Element und stellt seine Vielseitigkeit unter Beweis. Bis heute blickt er auf 35 erste Plätze bei Festivals und fünf Grand-Prix-Teilnahmen in Europa zurück. Tony Tchakarov und Plamen Patov erobern mit hochkarätigen Darbietungen die Herzen ihrer Gäste und überzeugen, ob als Duett oder Solo das Publikum, das den festlichen, glanzvollen Abend geniessen wird. Eintrittskarten zum Preis von 17,- Euro sind in der Tourist-Information, Kurparkstraße 2, unter Telefon 06052-8314 und im Internet unter www.bad-orb.info erhältlich.
Wanderung ins Feuchtgebiet „Eschenkahr“
Bad Orb. Das Feuchtgebiet „Eschenkahr“ im Bad Orber Stadtwald ist das Ziel einer Wanderung, die die Gesellschaft für Naturschutz und Auenentwicklung im Naturschutzzentrum Rodenbach anbietet. Die GNA möchte im Rahmen der Exkursion über die Entwicklung des Feuchtgebietes zu einem typischen Moorstandort informieren. Förster Armin Desch wird die Teilnehmer begleiten und die bisherigen Aktivitäten vorstellen. Ebenso wird er für Fragen zum Projekt zur Verfügung stehen. Die Wanderung findet am Samstag, 19. Mai, Treffpunkt 9.30 Uhr am Parkplatz Hartmannsheiligen (Nähe Grillplatz) statt. Dauer ca. drei Stunden. Wetterfeste Kleidung und geeignetes Schuhwerk werden empfohlen. Die Teilnahmegebühr beträgt für Erwachsene drei Euro (Kinder und Jugendliche kostenlos) und kommt GNA-Naturschutzprojekten zugute.
Verfahren wird unverändert fortgesetzt
Main-Kinzig. Das Angebot der bestehenden gymnasialen Oberstufen ist zwar ausreichend, eine Neuerrichtung weiterer gymnasialer Oberstufen im Main-Kinzig-Kreis würde das Angebot jedoch bereichern. Aufgrund dieser Bewertung bekräftigt der Kreisausschuss die Beschlüsse des Kreistages zur Friedrich-August-Genth-Schule und zur Henry-Harnischfeger-Schule aus den Jahren 2010 und 2011. Wie Schuldezernent Matthias Zach erläutert, soll der neue Schulentwicklungsplan mit seinen umfassenden Daten für das Hessische Kultusministerium nun die entsprechende Entscheidungsgrundlage bieten. Dargestellt werden die Fakten zur demografischen Entwicklung an den entsprechenden Standorten sowie die Folgen möglicher gymnasialer Oberstufen auf die umliegenden Schulstandorte. „Der Kreistag hat sich in den Jahren 2010 und 2011 aus guten Gründen für die zusätzlichen Angebote ausgesprochen“, betont Zach. Bevor nun weitere Vorschläge und Ideen diskutiert werden, sollen die bereits vorliegenden Beschlüsse in Wiesbaden ausführlich geprüft werden. Denn nur auf diesem Entscheidungsweg erhalte der Kreis eine Grundlage für ein tragfähiges Bildungskonzept in der Region.

Geburtstagsfeier, Sinnesübungen, Freispiel: Die drei Bad Orber Kindertagesstätten beteiligten sich wieder an der bundesweiten Initiative „Boys Day“. Jungen der Schulklassen fünf bis zehn durften die Arbeitspraxis in den pädagogischen Einrichtungen einmal hautnah erleben. Sieben Jungen hatten sich gemeldet, um Einblicke in das noch meist von Frauen besetzte Berufsbild der Erzieherin zu gewinnen. Gerade darum begrüßt Bürgermeisterin Helga Uhl diesen regen Zuspruch: „Wir freuen uns über die große Nachfrage. So ein Schnuppertag ist eine tolle Sache, um Interesse zu wecken für Berufe, in denen Fachkräfte gesucht sind“, so die Rathauschefin. Justin Dehmer wählte die Kita Michael, die ihm gut bekannt war aus der eigenen Kindergartenzeit und hatte schnell Anschluss an die Gruppe gefunden, die er gemeinsam mit den Erzieherinnen betreuen durfte. Sinnesübungen, Projektarbeit wie auch das Zähneputzen zeigten die Vielfalt eines Vormittages, dessen Höhepunkt eine Geburtstagsfeier war, die Justin mitgestalten durfte. Die Schüler Philipp Knoll, Stefan Wagner und Maximilian Weisbecker betreuten die Kinder in der Kita Martin mit so viel Freude, dass sie auch den Nachmittag noch in der Einrichtung verbringen wollten. Tim Breitenberger, Johannes Krämer und Marco Mühl waren in der Kita Friedrichstal in Gruppenraum und Außengelände vielseitig eingesetzt und schnell beliebt als „die großen Jungs“, mit denen die Kinder einen Tag lang viel Spaß hatten.
Hessischer Landkreistag irritiert über Vorhaben der Regierungsfraktionen
Wiesbaden. Bei der Beratung des Kommunalen Schutzschirmgesetzes entscheidet der Hessische Landtag auch über einen Änderungsantrag der Landtagsfraktionen von CDU und FDP. Dieser hat zum Ziel, die Finanzaufsicht über kreisangehörige Gemeinden, die unter den Rettungsschirm fallen, von den Landkreisen auf die Regierungspräsidien zu übertragen. Hiergegen hatten sich alle 21 hessischen Landräte parteiübergreifend in einem gemeinsamen Brief zur Wehr gesetzt – bislang erfolglos. Sollte sich der Landtag mehrheitlich diesem Antrag anschließen würde dies einen schwerwiegenden Eingriff in die Verwaltungsorganisation der Kommunen, aber insbesondere auch in die Vereinbarungen des Kommunalisierungsgesetzes aus dem Jahre 2005 darstellen. Erich Pipa (Landrat des Main-Kinzig-Kreises), Erster Vizepräsident des Hessischen Landkreistages, hierzu: „Die Finanzaufsicht der hessischen Landräte über ihre kreisangehörigen Gemeinden hat sich voll und ganz bewährt. Wenn die Regierungsfraktionen mit ihrem Gesetzentwurf den Eindruck erwecken, dass die Landkreise ihre Aufgaben nicht ordnungsgemäß wahrnehmen, so müssen wir dies entschieden zurückweisen.“ Die von den beiden Fraktionen ins Feld geführte Einheitlichkeit der Finanzaufsicht wird nach Auffassung des kommunalen Spitzenverbandes der 21 hessischen Landkreise durch die bestehenden Erlasse des Hessischen Innenministeriums und hierbei insbesondere die „Leitlinie zur Konsolidierung der kommunalen Haushalte und Handhabung der kommunalen Finanzaufsicht“ klar gewährleistet. „Wer, wenn nicht die Landkreise, sind aufgrund ihrer räumlichen und personellen Nähe zu den Gemeinden dazu in der Lage, die konkrete individuelle Situation der kreisangehörigen Städte und Gemeinden in Hessen angemessen zu berücksichtigen. Die Regierungspräsidien sind auf die Aufgabe nicht vorbereitet“, so Pipa. Erster Vizepräsident Pipa hierzu abschließend: „Dass die Landtagsfraktionen von CDU und FDP bislang noch nicht auf unser Schreiben reagiert haben, ist ein weiterer Affront. Wir hoffen, dass sie wenigstens bei der heutigen Beratung des Landtages auf die einstimmige Forderung der hessischen Landräte eingehen.“
Gelnhausen. Die SEKOS Gelnhausen bietet in der Zeit vom 10. bis 24. Mai eine interessante Vortragsreihe im Rahmen ihrer jährlichen Gesundheitswochen. In diesen Wochen geht es in verschiedenen Vorträgen mit anschließendem Austausch, Gesprächen und Diskussionen rund um das Thema Gesundheit. Eröffnet wird die Veranstaltungsreihe am Donnerstag, 10. Mai, um 19 Uhr mit einem Vortrag zu dem Thema „Gesund aktiv - Älter werden mit Gefäßerkrankungen“. Ob Arteriosklerose, Gefäßverkalkungen, Raucherbeine, Schaufensterkrankheit, Schlaganfall, Thrombosen oder Krampfadern, all diese Erkrankungen haben eines gemeinsam: sie entstehen aufgrund erkrankter Gefäße. Wie können diese Krankheiten behandelt werden? Und welche Vorteile bietet eine auf Gefäße spezialisierte Klinik? Diese Fragen und weitere wird Dr. Oliver Fink, Leitender Arzt der Klinik für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin an den Main-Kinzig-Kliniken Gelnhausen, beantworten. Daher informiert der Gefäßspezialist an diesem Abend über Ursachen und Risiken von Gefäßveränderungen, wird dabei Therapiemöglichkeiten erläutern und den Besuchern auch mögliche Vorbeugungsmaßnahmen nahelegen. „Die Diagnose und Therapie von Gefäßerkrankungen konnte in den vergangenen Jahren deutlich verbessert werden. Bewährte Verfahren wurden verfeinert, neue Methoden erfolgreich eingeführt“, erklärt Dr. Fink und wird deshalb moderne gefäßmedizinische Techniken vorstellen. Darüber hinaus spricht der Mediziner über individuelle Behandlungskonzepte, insbesondere über die Behandlung der Einengung im Bereich der Halsschlagader und bei Durchblutungsstörungen der Beinarterien Weiter geht es am Dienstag, 15. Mai, 19 Uhr, mit dem Thema „Schlaganfall“, welches von Dr. Ginzburg, Chefarzt der der Neurologie in der MediClin Bad Orb behandelt wird. Abschließemd wird am Donnerstag, 24. Mai, um 19 Uhr ein Vortrag zum Thema „Aphasie“ mit der Oberärztin Anke Sager aus der MedClin Bad Orb angeboten. Alle drei Vorträge finden statt in den Räumen der SEKOS Gelnhausen, Bahnhofstr. 12.Nähere Informationen erteilen die Mitarbeiter der SEKOS unter Tel. 06051-4162 und 4163. Um vorherige Anmeldung wird gebeten.
Kita-Plätze statt Betreuungsgeld-Irrsinn
Main-Kinzig / Berlin (26. 4. 2012). Der SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Sascha Raabe fordert von der Bundesregierung eine Abkehr vom geplanten Betreuungsgeld. Das Betreuungsgeld, so Raabe, sei nicht nur „eine bildungspolitische Katastrophe und eine unverantwortliche Verschwendung von Steuermilliarden, die besser in den Ausbau der Kitas gesteckt werden sollten. Jetzt ist es auch noch diskriminierend, weil Hartz IV-Bezieher von der Leistung ausgenommen werden sollen.“ Raabe setzt sich dafür ein, die Kommunen mit Blick auf den ab 2013 bestehenden Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz massiv beim Kita-Ausbau zu unterstützen. Wie jüngst bekannt wurde, plant die schwarz-gelbe Bundesregierung die Anrechnung des Betreuungsgeldes auf SGB II-Leistungen. Raabe: „Das wäre eine himmelschreiende soziale Ungerechtigkeit, die dem ganzen Irrsinn noch die Krone aufsetzt. Die Millionärsfamilie bekommt Betreuungsgeld, die alleinerziehende Mutter aber, die nicht arbeiten gehen kann, weil sie keinen Krippenplatz für ihr Kind bekommt und deswegen Hartz IV bezieht, geht leer aus. Man kann wirklich nur hoffen, dass die Koalition sich nicht einigt und das ganze Vorhaben beerdigt wird.“ Nach Raabes Ansicht sollten die Mittel sinnvoller eingesetzt werden: „Allein mit den zwei Milliarden, die das Betreuungsgeld kostet, können mindestens 166.000 Kita-Plätze zusätzlich finanziert werden.“ Das ist auch bitter nötig. Am 1. August 2013 tritt der Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz für Kinder ab dem ersten Geburtstag in Kraft. Bund und Länder haben vereinbart, bis dahin so viele neue Plätze zu schaffen, dass eine Versorgungsabdeckung von 35 Prozent erreicht werden kann. Von diesem Ziel ist man noch weit entfernt und Experten schätzen den tatsächlichen Bedarf noch weit höher. Raabe: „In dieser Situation das Geld zum Fenster raus zu werfen, nur um die CSU zu befrieden, ist schlicht unverantwortlich. Union und FDP lassen damit wieder einmal die Kommunen im Regen stehen, die sehen müssen, wie sie den Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz finanzieren. Bei uns im Main-Kinzig-Kreis steht vielen Kommunen trotz kluger und sparsamer Haushaltspolitik bereits jetzt schon das Wasser zum Hals. Unsere Städte und Gemeinden brauchen endlich wieder Handlungsspielraum!" Ab dem nächsten Jahr könnten vielen Kommunen mit dem Inkrafttreten des Rechtsanspruchs Klagen drohen. Auch der Deutsche Städte- und Gemeindebund empfiehlt daher, das Geld für den unterfinanzierten Kita-Ausbau zu verwenden. Raabe: „Keiner will das Betreuungsgeld. Der Deutsche Gewerkschaftsbund und der Arbeitgeberverband haben sogar gemeinsam die Bundesregierung aufgefordert, die Pläne aufzugeben und stattdessen für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu sorgen.“ Im März hatten 23 Abgeordnete der CDU in einem Brief an den ihren Fraktionsvorsitzenden angekündigt, im Bundestag gegen das Betreuungsgeld zu stimmen. Er habe die Hoffnung, so Raabe, dass sich weitere kritische Stimmen in der schwarz-gelben Koalition finden würden, „die dem Spuk ein Ende machen." "Jeder Abgeordnete, der nicht absolut kommunalfeindlich ist, muss gegen das Betreuungsgeld stimmen," so Raabe auch mit Blick auf seine Kollegen aus den anderen Fraktionen.
 - Von links: Manuela Engel-Dahan - Geschäftsführerin Lock Your World, Prof. Dr.-Ing. habil. Bruno O. Braun - Präsident des VDI und Aufsichtsratsvorsitzender des TÜV Rheinland, Daniela Kaiser - Vertriebsleitung Lock Your World. Foto: Foto-Fabry Ettlingen
Lock Your World aus Bad Orb gewinnt Industriepreis 2012 - Elektrotechnik
Bad Orb / Hannover. Über 500 Bewerbungen und »pylocx« – das wartungsfreie Schließsystem hat es bis ganz nach vorne geschafft. Die 30-köpfige Experten-Jury war sich einig: Im Bereich Elektrotechnik haben die Bad Orber eindeutig die Nase vorn. Als eine der besten und leistungsstärksten Industriefirmen wurde Lock Your World am 23. April in Hannover mit dem INDUSTRIEPREIS für Elektrotechnik geehrt. Prof. Dr.-Ing. habil. Bruno O. Braun Präsident des VDI und Aufsichtsratsvorsitzender des TÜV Rheinland betonte in seiner Rede „Vor allem der starke Mittelstand mit seinen vielen „Hidden Champions“, die in ganz unterschiedlichen Bereichen zu finden sind und häufig auf ihrem Gebiet zu den Weltmarktführern gehören, macht den deutschen Wirtschaftsstandort so einmalig. Diese Firmen sind deshalb so stark, weil sie ganz pragmatisch und marktorientiert auf technische Innovationen setzen. Und genau diese Innovationsfreude möchte die Initiative Mittelstand belohnen – mit dem INDUSTRIEPREIS 2012. Hier sind vor allem die vielen kleinen und mittleren Unternehmen gefragt, die die deutsche Industrie zu bieten hat. Um der Vielfalt der Unternehmen gerecht zu werden, wird der Preis gleich in 14 Kategorien vergeben, unter anderem im derzeit so aufstrebenden Feld Energie und Umwelt.“. Mit dem Rohrtresor und dem PIN-Code geschützten Transponder hat Lock Your World bereits für Furore gesorgt. Er wird bundesweit zur Sicherung von Mobilfunkstationen installiert. Mittlerweile gehören weitere bundesweite Aufträge im Bereich Serverschrank-Sicherung bzw. Tresorlösungen zur Referenzliste der aufstrebenden Bad Orber. Im Moment expandiert das Unternehmen und bezieht weitere Räumlichkeiten, um die Produktion zu erweitern. Der Ausblick in die Zukunft: das Profilzylinder-System mit versenkbarem Außenknauf befindet sich zur Zeit in der Zertifizierung durch den VdS und wird ab Herbst diesen Jahres für die ersten Interessenten, die sich bereits jetzt schon für die ersten Auslieferungen registriert haben, verbaut werden. Es bleibt spannend. Weitere Informationen und Kontaktdaten unter www.lockyourworld.com und www.industriepreis.de

Premiere am Freitag, 10. August, in der Konzerthalle
Bad Orb. Das Vorsingen für die Auswahl der Solisten der 26. Produktion der Opernakademie („Die lustigen Weiber von Windsor“ - Oper von Otto Nicolai in deutscher Sprache) ist erfolgreich verlaufen. Wieder kamen sehr viele Anmeldungen, auch von Bewerbern internationaler Herkunft wie zum Beispiel aus Weißrussland, Österreich, der Schweiz, Brasilien, Korea, Japan, Russland, Polen, Italien, Frankreich, Kanada, Israel, Bulgarien, Südafrika, Griechenland, Dänemark, Rumänien, Niederlande, Belgien, Portugal, England, USA, Ukraine, Spanien, Chile, Färöer, Schweden, Australien, Estland, Lettland, Albanien und Türkei. Kammersänger Carlos Krause und Michael Millard haben - assistiert von Anke-Eva Blumenthal (musikalisch) und Rainer Kuhls (organisatorisch) - für die diesjährige Inszenierung die besten Stimmen ausgesucht. Zum Inhalt der Oper: Der Schwerenöter Sir John Falstaff hat Geldsorgen. Also beschließt er, Frau Fluth und Frau Reich, zwei reichen Bürgersfrauen der Stadt, gleichzeitig den Hof zu machen. Beide erhalten von ihm gleich lautende Liebesbriefe, in denen er um ein Rendezvous bittet. Die Damen zeigen sich scheinbar entrüstet, gehen aber auf dessen Avancen ein – allerdings nur, um ihm den Appetit gründlich zu verderben. Und da die beiden dem Saufbold an Raffinesse weit überlegen sind, führen sie ihn an der Nase herum und machen ihn zum allgemeinen Gespött. Nebenbei erteilen sie ihren Ehemännern eine kräftige Lektion über grundlose Eifersucht. Freitag 10. August, 19.30 Uhr Premiere vorher ab 17 Uhr Premieren-Büfett im Hotel an der Therme, Büffet EUR 29,- pro Person Tischreservierungen für das Premierenbüfett direkt im Hotel unter Telefon 06052-88133. Weitere Aufführung: Sonntag, 12. August, 18 Uhr - jeweils in der Konzerthalle, Horststraße 1. Karten für die Vorstellungen von EUR 18,- bis 30,- gibt es bei der Kurdirektion, Kurparkstraße 2, Tel. 06052-8314 sowie bei www.adticket.de. Weitere Informationen unter www.opernakademie.com.
Team-Stolle und Familie: „Danke an alle!“
Tübingen/Bad Orb. Für den 18-jährigen leukämiekranken Martin Stolle ist ein Stammzellspender gefunden worden! Im November 2011 erkrankte Martin an Leukämie. Bald war klar, dass er nur mit einer Stammzelltransplantation eine Überlebenschance hat. Zunächst konnte kein Spender gefunden werden, der zu seinen Gewebemerkmalen passt. Um ihm und anderen Patienten zu helfen, organisierten deshalb seine Familie und Freunde, die Beruflichen Schulen Gelnhausen und der FSV Bad Orb gemeinsam mit der DKMS Deutschen Knochenmarkspenderdatei am 18. April eine Typisierungsaktion zur Gewinnung neuer Stammzellspender, bei der sich 5.276 Menschen registrieren ließen. Wenige Tage nach der Aktion erhielt Martin von seinen Ärzten die erlösende Nachricht: Ein passender Spender wurde gefunden! Martin ist ungeheuer erleichtert: „Die unglaubliche Hilfsbereitschaft hier im Ort hat mich völlig begeistert. Und so kurz danach wieder eine gute Nachricht!“ Er weiß, dass der Weg noch schwer werden wird: „Die Ärzte haben mir gesagt, dass die Vorbereitung und die Zeit nach der Transplantation hart werden wird, aber jetzt habe ich eine Chance, gesund zu werden.“ Seine Eltern und sein Bruder wissen, dass Martin ein Kämpfer ist: „Wir waren so froh, von den Ärzten diese wunderbare Nachricht zu hören. Irgendwo auf der Welt ist jemand gefunden worden, der Martin retten kann und dazu bereit ist. Wir sind so dankbar, dass dieser Mensch sich hat registrieren lassen. Jetzt gibt es Hoffnung für Martin!“ Das Organisationsteam der Typisierung ist völlig begeistert über die Resonanz vor Ort. „Dieser Tag wird nicht nur für Martin unvergesslich bleiben. Die Hilfsbereitschaft und der Wunsch zu helfen, schufen ein Gefühl der Solidarität und Gemeinschaft, das jeder förmlich spüren konnte. Die unermüdlichen Helfer, die Stunde um Stunde Daten erfassten, Blut abnahmen und einsprangen, wenn Hilfe gebraucht wurde und auch die Spender, die sich geduldig in die Warteschlange einreihten, machten dieses sensationelle Ergebnis gemeinsam möglich. Einen ganz herzlichen Dank an alle!" Die DKMS Deutsche Knochenmarkspenderdatei schließt sich diesem Dank an. Katrin Dördelmann, Teamleiterin in der Spenderneugewinnung der DKMS: „Derartig große Aktionstage gibt es äußerst selten. Wir waren begeistert von der großen Zahl der Neuspender und auch von der Großzügigkeit der Geldspenden, auf die wir dringend angewiesen sind.“ Martin wird nun so schnell wie möglich in die Universitätsklinik Marburg gehen und auf die Transplantation vorbereitet werden. Nach der Transplantation wird er extrem anfällig für Infekte sein und deshalb in einem Isolationsbereich der Klinik leben müssen. Martin nimmt diese Aussichten gelassen: „Meine Chance!“, sagt er kurz dazu.
Am 11. Mai wird der Spessartbogen feierlich eröffnet und vorgestellt
Main-Kinzig / Bad Orb. Beeindruckende Aussichten, wechselnde Landschaften und wunderbare Naturerfahrungen verspricht der neue Weitwanderweg durch den hessischen Spessart. Am Freitag, 11. Mai, 13 Uhr, soll die einzigartige touristische Attraktion feierlich in Bad Orb eröffnet werden. Das interessante Rahmenprogramm auf dem Marktplatz der Kurstadt beginnt ab 11.30 Uhr. Bereits ab 8 Uhr starten mehrere Sternwanderungen auf den Wegen des Spessartbogens. Anlässlich der feierlichen Eröffnung des Wanderweges wird Landrat Erich Pipa unter anderem den Routenteams danken, die sich in den vergangenen Monaten intensiv für das Projekt eingesetzt haben. Denn mehr als 30 wesentliche Qualitätskriterien müssen erfüllt werden, um am Ende das „Deutsche Wandersiegel“ zu erhalten, verweist der Tourismusdezernent auf die besonderen Anforderungen für den ersten Premiumwanderweg im Spessart. Die Feinplanung und Umsetzung lag maßgeblich beim Zweckverband Naturpark Hessischer Spessart und beim Fachbereich Tourismus des Kreises. Außerdem unterstützt der Verband SPESSARTregional die umfangreichen Arbeiten für das Projekt. Als kompetente Berater standen von der ersten Stunde die Experten vom „ProjektPartner Wandern“ aus Marburg, Rainer Brämer und Mathias Gruber, zur Seite. Das Ergebnis ist ein völlig neu konzipierter Wanderweg, der zwischen Langenselbold und Schlüchtern einen rund 90 Kilometer langen Bogen durch das Kinzigtal und den Spessart schlägt. Dafür mussten über 2.000 Schilder, zahlreiche Wegweiser, Infotafeln, Rastplätze sowie kleinere Brücken und Befestigungen aufgestellt und angebracht werden. Vielfältige landschaftliche und kulturelle Besonderheiten und attraktive Aussichtspunkte wurden in die Route eingebunden. Landrat Pipa ist überzeugt, dass der Spessartbogen in kurzer Zeit ein neues Markenzeichen für den Main-Kinzig-Kreis wird. Schon jetzt seien ein großes Interesse und eine wachsende Nachfrage zu spüren. Und dabei habe die eigentliche Werbekampagne noch gar nicht richtig begonnen. Die feierliche Eröffnung am Tag vor der Wächtersbacher Messe soll der erste Höhepunkt bei der Vermarktung dieser touristischen Attraktion sein. Außerdem laufen die Vorbereitungen zur Fertigstellung der Prospekte, Broschüren und Wanderkarten sowie zum Aufbau eines umfassenden Internetauftrittes. Finanziert werden die Marketingmaßnahmen zu einem großen Teil aus Fördermitteln sowie von örtlichen Wirtschaftsunternehmen. Feierliche Eröffnung mit prominenten Gesprächspartnern und Experten Neben den heimischen Akteuren wird Manuel Andrack, prominenter Wanderfreund und ehemaliger Gesprächspartner von Talkmaster Harald Schmidt, die feierliche Eröffnung in Bad Orb begleiten. Bereits am frühen Morgen beteiligt er sich an einer Sternwanderung, um anschließend auf dem Markplatz seine Eindrücke zu schildern. Ebenso wird der Marburger Wanderexperte und Kenner des Spessartbogens, Dr. Rainer Brämer, über das Projekt berichten. Moderiert wird die Veranstaltung von Hans-Günther Heygen, erfahrener Journalist des Hessischen Rundfunks. Bereits ab 11.30 Uhr werden auf dem Marktplatz der Kurstadt eine Auswahl von Speisen und Getränken sowie Musik angeboten. Ab 12 Uhr kehren die ersten Wanderer von ihrem Ausflug zum Spessartbogen zurück. Parallel werden die beteiligten Kommunen begrüßt und die jeweiligen Besonderheiten des Wanderweges vorgestellt. Vorgesehen ist zudem eine Gesprächsrunde mit den Experten Dr. Rainer Brämer und Manuel Andrack. Um 13 Uhr wird Landrat Erich Pipa den offiziellen Teil mit seinem Grußwort einleiten. Dabei erhalten die Routenteams die verdiente Auszeichnung für ihre erfolgreiche Arbeit. Im Anschluss folgen die Grußworte von Bürgermeisterin Helga Uhl (Bad Orb), Bürgermeister Lothar Büttner als Vorsitzender von SPESSARTregional sowie Landrat Thomas Schiebel (Main-Spessart-Kreis) als Vertreter der bayerischen Nachbarn. Der abschließende Höhepunkt des Eröffnungstages ist die Enthüllung der letzten Infotafel, die am Verlauf des Spessartbogens an der Kurverwaltung ihren Platz finden wird. Danach gibt es bei hoffentlich schönem Wetter und musikalischer Begleitung noch ausreichend Gelegenheit zum Gedankenaustausch und gemütlichen Beisammensein.
Interessierte Bürgerinnen und Bürger, die an einer der vier Sternwanderungen teilnehmen möchten, müssen sich bis zum Montag, 7. Mai anmelden im Landratsamt bei Claudia Klemm, Telefon 06051/851-3716 oder Mail claudia.klemm@mkk.de. Informationen gibt es auch unter www.spessartbogen.de.
Wanderung 1 – ab Forsth. Niederhof, 10 km/ca. 2,5 h 8 Uhr Transfer, 8.30 Uhr Beginn Wanderung
Wanderung 2 – ab Bocksberg, 2 km/ca. 1 h 10.30 Uhr Transfer, 11 Uhr Beginn der Wanderung
Wanderung 3 – ab Wegscheide, ca. 10 km/ca. 2 h 8 Uhr Transfer, 8.30 Uhr Beginn der Wanderung
Wanderung 4 - ab Haselruhe, 5 km/ca. 1,5 h 10 Uhr Transfer, 10.30 Uhr Beginn der Wanderung Treffpunkt ist jeweils der Busbahnhof in Bad Orb. Das gemeinsame Ziel ist der Marktplatz.
Seit Beginn dieser Woche ist eine Gartenbaufirma damit beschäftigt, die Aschenbahn auf dem Sportplatz in der Au zu sanieren. Es handelt sich dabei um den zweiten Teil einer Renovierungsmaßnahme der Stadt Bad Orb. „Die Leichtathletikabteilung des TV Bad Orb freut sich sehr, dass die Aschenbahn wiederhergestellt wird“, so deren Sprecher Rainer Breitenberger.
Ab 18. April Vollsperrung der L 3199 im Bereich der Ortsdurchfahrt Bad Orb von der Kreuzung Untertor bis Einmündung Ludwig-Schmank-Straße
Bad Orb. Die neuen Kanäle, Trinkwasserleitungen und Regenrückhaltebecken sind in der Würzburger Straße eingebaut. Die schon in weiten Teilen erkennbare, gelungene Straßenraumumgestaltung bis zur Einmündung Ludwig-Schmank-Straße ist fast fertig gestellt. Um den unteren Bauabschnitt komplett abzuschließen, schließt sich jetzt noch eine grundhafte Erneuerung der Fahrbahn an. Für die grundhafte Erneuerung wird eine Vollsperrung vom 18. April bis voraussichtlich 16. Mai notwendig. Die Vollsperrung wird in zwei Abschnitten eingerichtet. Abschnitt 1: vom 18. April bis voraussichtlich 6. Mai von der Spessart-Klinik bis zur Einmündung Ludwig-Schmank-Straße. Abschnitt 2: vom voraussichtlich 7. bis voraussichtlich 16. Mai von der Spessart-Klinik bis einschließlich Einmündung Ludwig-Schmank-Straße. Verkehrsführung im Abschnitt 1 Der innerörtliche Pkw-Verkehr als auch die Linienbusse werden über den Burgring und die Ludwig-Schmank-Straße umgeleitet. Besondere Vorsicht ist an Einmündungen Burgring und Ludwig-Schmank-Straße zur L 3199 geboten, weil hier die Vorfahrt geändert wird. Aufgrund fehlender Alternativen führt die Umleitungsstrecke durch einen verkehrsberuhigten Bereich, der sehr stark von Fußgängern frequentiert wird, sowie einer Schule, dem Kindergarten und der Kirche vorbei. Da die Fahrgeschwindigkeit diesen Umständen angepasst werden muss ist mit Behinderungen zu rechnen. Verkehrsführung im Abschnitt 2 Der innerörtliche Pkw-Verkehr als auch die Linienbusse werden über den Burgring, die Kurparkstraße, Rotahornallee und Villbacher Straße (K 890) umgeleitet. Der Linienverkehr kann nicht die fahrplanmäßige Route über die Würzburger Straße in den Jossgrund fahren. Hier ist eine höhere Fahrzeit über die Spessart-Höhenstraße, L 2905, einzuplanen. Aufgrund des Straßenausbaus sowie der jeweiligen Einmündungen zur Rotahornallee und Ludwig-Schmank-Straße, gibt es keine Alternative zu dieser Umleitungsstrecke. Sämtliche Fahrbahnrandparkplätze in der Kurparkstraße entfallen in dieser Zeit. Wir bitten die Gäste sowie alle Verkehrsteilnehmer die Parkplätze Am Kurpark, Am Naturerlebnisbad oder an der Konzerthalle anzufahren. Der überörtliche Verkehr wird in beiden Abschnitten über die B 276, das Biebertal als auch über die Spessarthöhenstraße L 2905 bis zur Wegscheide, L 3199 bis Burgjosser Heiligen, L 3179 bis Merneser Heiligen und über L 3178 bis zur A66 Anschlussstelle Bad Soden-Salmünster, geführt. Um die Einhaltung der Umleitung sicherzustellen werden die Polizei- und Ordnungsbehörden verstärkt Verkehrs- und Geschwindigkeitskontrollen durchführen. Die Kur- und Erholungseinrichtungen sind jederzeit mit dem Pkw erreichbar. Hessen Mobil und die Stadtverwaltung Bad Orb sind sich über die Auswirkungen der Vollsperrung bewusst. Im Rahmen der Arbeits- und Verkehrssicherheit sowie im Hinblick auf eine neue und schöne Ortsdurchfahrt wird dieser Bauabschnitt so zügig als möglich gebaut.
Raabe: „Wichtiger Teilerfolg im Kampf gegen Fluglärm“
Main-Kinzig. Das Bundesverwaltungsgericht hat erwartungsgemäß das Nachtflugverbot am Frankfurter Flughafen bestätigt. Damit bleiben Starts und Landungen in der Zeit zwischen 23 und 5 Uhr untersagt. Der SPD-Bundestagsabgeordnete für den Main-Kinzig-Kreis, Dr. Sascha Raabe, zeigte sich entsprechend erfreut über den Leipziger Richterspruch: „Wenigstens in den Nachtstunden können die Menschen hier im Kreis nun wieder etwas Ruhe finden. Das ist ein wichtiger Teilerfolg im Kampf gegen den Fluglärm.“ Raabe erklärte, er werde sich unabhängig vom Urteil weiter für das vom Kreistag geforderte ausgedehnte Nachtflugverbot zwischen 22 und 6 Uhr einsetzen. Das Bundesverwaltungsgericht bestätigte am Mittwoch eine Entscheidung des Hessischen Verwaltungsgerichtshofs. Dieser hatte bereits im vergangenen Jahr die 17 von der Hessischen Landesregierung genehmigten Nachtflüge verboten. Dagegen war die Landesregierung in Revision gegangen. Die Ausnahmegenehmigungen für Nachtflüge hatten für massive Kritik in der Bevölkerung gesorgt, da der ehemalige hessische Ministerpräsident Roland Koch ursprünglich zugesagt hat, sich an das Ergebnis des Mediationsverfahrens zum Flughafenausbau halten zu wollen. Dieses hatte Nachtflüge nicht vorgesehen. Für Raabe hat die Landesregierung nun die „gerechte Quittung für ihre Ignoranz erhalten. Kochs Wortbruch gegenüber den Bürgern ist vom Bundesverwaltungsgericht zu Recht abgestraft worden. Ein Sieg auf ganzer Linie für all jene, die Widerstand gegen die rechtswidrigen Nachflüge geleistet haben.“ Raabe sieht in dem Urteil auch Rückenwind für den weiteren Kampf gegen den Fluglärm: „Das Gericht hat deutlich gemacht, dass die Bürger ein Recht auf Ruhe haben. Das kann nicht nur für die Nachtstunden gelten. Auch am Tage müssen alle Möglichkeiten, wie etwa lärmarme Anflugverfahren, ausgeschöpft werden, um die Situation für die Betroffenen zu verbessern. So gesehen ist das jetzt bestätigte Nachtflugverbot ein Zwischenschritt, dem weitere Maßnahmen folgen müssen.“
 - Von links: Wolfgang Seydel (Kassenprüfer), Fabio Ciccone, Eberhard Eisentraud, Elsbeth Ziegler, Christopher Naumer, Helmut Kriegisch und Maximilian Präscher
Eberhard Eisentraud zum Vorsitzenden gewählt
Bad Orb. Der Freundes- und Förderkreis der Dampfkleinbahn Bad Orb - Wächtersbach e. V. hat einen neuen Vorstand. Eberhard Eisentraud, der bei Vereinsgründung zum zweiten Vorsitzender gewählt wurde und den Verein ab Ende 2010 zunächst kommissarisch führte, bis er in einer außerordentlichen Versammlung 2011 zum Vorsitzenden gewählt wurde, wurde im Rahmen der Jahreshauptversammlung einstimmig als Vorsitzender bestätigt. Auch die weiteren Wahlen im Haus des Gastes liefen ohne Gegenstimmen ab. Fabio Ciccone ist nun zweiter Vorsitzender. Bisher hat Ellen Betz die Kasse geführt. Sie hat nicht mehr kandidiert und wurde mit herzlichen Dankesworten verabschiedet. Neuer Kassenwart ist Helmut Kriegisch, neuer Schriftführer wurde Christopher Naumer. Als Beisitzer kam Maximilian Präscher hinzu und Elsbeth Ziegler wurde als Beisitzerin bestätigt. Kassenprüfer sind Oliver Kriegisch und Wolfgang Seydel. Als Wahlleiter fungierte Rolf Jirowetz, Betreiber der Dampfkleinbahn „Emma“, die ab Ostersonntag wieder unter Dampf steht. Ellen Betz gab ihren letzten Kassenbericht. Die einwandfreie Führung bescheinigte Maximilian Präscher. Besonders freute sich Eisentraud in seinem Jahresbericht 2011 darüber, dass anlässlich des Jubiläums „Zehn Jahre Dampfkleinbahn Emma“ der damalige Erste Kreisbeigeordnete Günter Frenz und Burkhard Kornherr, Referatsleiter Tourismus und Marketing, dem Förderverein 1.000,- Euro zur satzungsgemäßen Verwendung überreicht haben. Auch wurde 2012 die Gemeinnützigkeit behördlicherseits bestätigt. Wie auch im Berichtsjahr stehen allerhand Arbeiten rund um die denkmalgeschützte Kleinbahnstrecke an, die natürlich auch allerhand Kosten verursachen. Unter Denkmalschutz stehen auch der Lokschuppen, die Grünanlage und das Bahnhofsgebäude. Aus der Versammlung wurde angeregt, dass auch die einzigartige alte Brücke (Baujahr 1898) auf dem Weg nach Wächtersbach unter Denkmalschutz gestellt wird. Auch darum wird sich der Verein bemühen und erste Schritte einleiten. Der Förderverein kümmert sich auch darum, dass es im Rahmen der Eröffnungsfahrt am 8. April, 11.10 Uhr ab Bad Orb (11.50 ab Wächtersbach), eine Überraschung für die Kinder geben wird.
Vorstand: Erster Vorsitzender: Eberhard Eisentraud Zweiter Vorsitzender: Fabio Ciccone Kassierer: Helmut Kriegisch Schriftführer: Christopher Naumer Beisitzer: Maximilian Präscher und Elsbeth Ziegler

In der Salmünsterer Straße kann Raserei nun teuer werden
Bad Orb. Am Sonntag, 1. April, ging pünktlich um 10 Uhr geht die erste deutsche private Radarfalle mit automatischer Bußgeldversendeeinheit in Betrieb. In der oberen Salmünsterer Straße (30er Zone) wird seither jeder Verkehrsteilnehmer, der zu schnell fährt, zur Kasse gebeten. Die Anwohner waren die ständige Raserei von PKW, Treckern und Zweiradfahrern satt. Nach einer kürzlich einberufenen Anwohnerkonferenz wurde ein in Taiwan produziertes Gerät beschafft, das am 1. April seinen Betrieb aufnahm. Die Anlage ist wegen der Funkversendung der Daten auch mobil einsetzbar und kann zukünftig auch an andere Interessenten ausgeliehen werden, so Stefan Smolinka (Bild), der die zündende Idee hatte. Hier ist er bei den letzten Justierungen an der Anlage zu sehen! Die ersten Raser wurden schon erfasst. Smolinka: "Die Datenübermittliung und automatische Halterfeststellung durch die Online-Verknüpfung mit dem Zentralverkehrsregister in Flensburg funktioniert tadelos. Schon nach 15 Sekunden kommen die fertigen Busgeldbescheide aus dem Drucker".
 - Hinten, von links: Schulleiterin Luzia Thümmes-Lehmann, Maximilian Amberg, Julian Seiler, Schulsieger Lukas Wolf und Geographielehrer Norbert Hartmann. Vorne, von links: Nico Schwed, Lukas Weber, Vladyslav Puzovik.
Ende März folgt die Entscheidung auf Landesebene
Bad Orb. Lukas Wolf, Klasse 7c, hat am größten deutschen Schülerwettbewerb im Bereich Geographie teilgenommen und den Sieg auf Schulebene erreicht. Die ersten zwei Hürden sind geschafft! Der 13jährige Lukas konnte sich zunächst als Klassensieger und dann als Schulsieger der Kreisrealschule Bad Orb gegen seine Mitschülerinnen und Mitschüler durchsetzen und hat sich damit für den Landesentscheid in Hessen qualifiziert. Damit rückt die Chance auf den Titel des besten Geographieschülers Deutschlands näher. Wenn sich Lukas Ende März den Landessieg sichert, darf er am 1. Juni beim großen Finale in Berlin dabei sein. Auf den Plätzen zwei und drei folgten die Schüler Julian Seiler (Klasse 10a) und Maximilian Amberg (Klasse 10b). Im Wettbewerb der Klassen fünf und sechs belegten die Schüler Vladyslav Puzovik (5b) Platz eins, Nico Schwed (6b) Platz zwei und Lukas Weber (5a) Platz drei. Der Geographie-Wettbewerb Diercke WISSEN geht aus dem ehemaligen Wettbewerbwerb National Geographic Wissen hervor. Mit gut 250.000 Teilnehmern in jedem Jahr ist dieser Wettbewerb eine beliebte Veranstaltung im Fach Geographie. „Der Wettbewerb zeigt über die Jahre eine herausragende Resonanz und spiegelt das Interesse junger Menschen an Geographie nachdrücklich wider. Geographie-Wissen zu vermitteln und Geographie zu wissen sind grundlegende Verpflichtungen für Lehrende und Lernende. Wenn dies durch einen interessanten Wettbewerb gefördert werden kann, sollte die Gelegenheit dazu auch weiterhin genutzt werden. Wir freuen uns, dass wir den Wettbewerb mit unserem Partner, dem Westermann-Verlag, in bewährter Weise weiterführen können!“ erklärt Dr. Frank-Michael Czapek, der 1. Vorsitzende des VDSG (Verband Deutscher Schulgeographen e.V.). Thomas Michael, Geschäftsführer des Westermann Verlags, möchte mit dem Wettbewerb das Interesse an dem Fach Geographie weiter stärken: „Wir brauchen Schülerinnen und Schüler, die mit offenen Augen durch die Welt gehen. Themen wie Klimawandel, Globalisierung und Nachhaltigkeit bestimmen zunehmend unseren Alltag. Um künftige Anforderungen zu bewältigen, müssen wir vor allem junge Menschen für diese Themen sensibilisieren und sie mit Spaß an die Geographie heranführen“
Für Patienten, deren Arzt Mitglied im Ärztenetz Spessart ist:
In dringenden Fällen sofort - in weniger dringlichen Fällen schnellere Termine bei Fachärzten
Bad Orb. Seit Jahresbeginn haben Vorstand und Aufsichtsrat der Ärztenetz Spessart eG gemeinsam mit den Netzmitgliedern ein neues Projekt gestartet: Einen bevorzugten Termin als Serviceleistung für ihre Patienten und als integrativen Faktor im Netz. Um den Patienten einen verbesserten Service zu bieten, wurde der Überweisungsprozess von Patienten innerhalb von Praxen, die dem Ärztenetz Spessart angehören, grundlegend optimiert. Die Überweiser kündigen ihre Patienten in der Zielpraxis durch ein mit einem Post-it versehenen Überweisungsschein an. Der Empfänger vereinbart dann zügig den Netztermin auf die von ihm angebotene und vom Patienten gewünschte Weise. „Dies bedeutet für die Patienten einen wesentlich höheren Servicegrad sowie schnellere Termine, da die Ärzte des Ärztenetzes Spessart bei Überweisungen zukünftig noch stärker Hand-in-Hand arbeiten“, erklärt der Initiator Dr. Norbert Staab, HNO-Facharzt aus Schlüchtern: „Damit gelangt der Patient schnell mit allen notwendigen Informationen zum Facharzt“. Dadurch, dass der Facharzt den Termin schon frühzeitig erfährt, kann er bereits im Vorfeld über eventuell vorliegende medizinische Besonderheiten informiert werden, so dass die Behandlung möglichst optimal erfolgen kann. Gerade mit dieser unbürokratischen Art der Vernetzung profitieren Ärzte und Patienten gleichermaßen hinsichtlich eines optimalen Terminierungs- und Behandlungsprozesses. „Der Überweisungsprozess wird hinsichtlich der Terminvergabe beschleunigt, was dem Patienten zu Gute kommt“, begrüßen die beiden Vorstände Dr. Ulrich Dehmer und Dr. Eberhard Wetzel diese Initiative. Eine besondere Dringlichkeit kann auf dem Überweisungsschein vom überweisenden Arzt ebenfalls unbürokratisch vermerkt werden.
Hintergrundinformation Das Verfahren ist denkbar einfach gestaltet: Den Ärzten des Ärztenetzes Spessart liegt eine Liste aller Fachärzte zur Einsicht für ihre Patienten vor. Bei einer Überweisung kann der Patient einen Arzt aus dieser Liste wählen. Der Patient muss dadurch nicht mehr alleine versuchen, eine geeignete Facharztpraxis zu finden sondern wird hierbei aktiv unterstützt. Auf den von Netzärzten ausgestellten Überweisungsscheinen, wird dann ein entsprechender Vermerk (Post-it) angebracht, sofern der Patient einen Netzarzt gewählt hat. Der überweisende Arzt stellt dem Patienten darauf die notwendigen Kontaktdaten des gewählten Arztes zur Verfügung. Des Weiteren kann der Patient darüber entscheiden, ob er selbst den Termin vereinbaren will oder die überweisende Praxis die Überweisung beim gewählten Arzt ankündigen soll, damit dieser zur Terminvereinbarung zurückruft. Die notwendigen Patientendaten hierzu werden vom behandelnden Arzt an die Facharztpraxis übermittelt. Bevor die Überweisung dem Patienten ausgehändigt wird, übermittelt der überweisende Arzt diese bereits vorab elektronisch an die Facharztpraxis. Gesund leben in unserer heimischen Region - das ist der Anspruch, dem sich die Mitglieder der Ärztenetz Spessart eG verschrieben haben.

Kindertagesstätte Martin plant neues Aussengelände
Bad Orb. Es hat sich eine Planerrunde aus interessierten Erzieherinnen und Elternbeiratsmitgliedern zusammengefunden, die sich die gesamte Umgestaltung des Aussengeländes der Kindertagesstätte zur Aufgabe gemacht hat. Christina und Roland Seeger von der Forschungsstelle für Frei- und Spielraumplanung Hohenahr stehen der Planerrunde beratend zur Seite. Zuerst wurden im theoretischen Teil die Auswirkungen auf das Spielverhalten und Lernen der Kinder erörtert. Denn die Kinder sollen durch ein ganzheitlich angelegtes „Lernen mit allen Sinnen“ einen verantwortungsvollen Umgang mit der Natur erlernen. Dem kindlichen Bewegungs- und Forschungsdrang sowie dem Ruhe- und Rückzugsbedürfniss soll aber gleichzeitig auch Rechnung getragen werden. Aus diesem Grund wurden auch einzelne Spielbereiche erklärt: Was ist ein „geheimer Ort“? Was ist ein „reissender“ Fluss? Was brauchen U3-Kinder für einen Spielbereich? Nach der Theorie wurde es konkret: Im Rahmen der Planerrunde sammelten die Erzieherinnen und Elternbeiratsmitglieder Vorschläge zur Umgestaltung. Christina Seeger zeichnete aus allen Wünschen und Vorschlägen einen fertigen Plan. Somit wurde der erste Schritt in Richtung eines neuen Aussengeländes getan.

Neuer Fahrplan 2012 erschienen
Bad Orb. Seit Ostersonntag, 8. April, verkehrt die Schmalspurbahn „Emma“ wieder auf der sieben Kilometer langen Strecke bis nach Wächtersbach. Ein neuer Flyer informiert über den Streckenverlauf, die Preise und den Fahrplan 2012. Seit Anfang April ist „Emma“ wieder auf großer Fahrt und begeistert dabei Jung und Alt. Eisenbahnfreunde fühlen sich bei einer Tour mit der Dampfkleinbahn in längst vergangenen Zeiten zurückversetzt und genießen auf ihrer Reise die herrliche Landschaft. Pünktlich zum Saisonstart hat die Bad Orb Marketing hat einen neuen Flyer zur Dampfkleinbahn herausgegeben, der über den Streckenverlauf, die Preise und die Fahrzeiten informiert. Die Informationsbroschüre ist kostenlos bei der Tourist-Information Bad Orb, Kurparkstraße 2 erhältlich. 1989 fand Rolf Jirowetz, der Betreiber der Schmalspurbahn, seine „Emma“ verrostet auf einem Kinderspielplatz und hat das 77 Jahre alte Dampfross in dreijähriger Arbeit liebevoll restauriert und die passenden Waggons dazu gebaut. Mit bahnbegeisterten Helfern verlegte er die Gleisanlagen von Normalspur auf Schmalspur und seit 2006 verkehrt „Emma“ an Sonn- und Feiertagen von Ostersonntag bis Ende Oktober zwischen Bad Orb und Wächtersbach. Der gesamte Betrieb wird ausschließlich von ehrenamtlichen Bahnfreunden durchgeführt, die Fahrgeldeinnahmen dienen Unterhaltung der Schmalspurbahn und der Strecke.
Kavai: Wesentliche Fragen bleiben weiterhin offen
Main-Kinzig. Auch wenn dieser Tage in den Zeitungen wieder einiges über den Ausbau der Bahnstrecke Hanau-Würzburg / Fulda gestanden hat, „so werden doch selbst ausgewiesene Experten nicht schlau aus den Aussagen von Staatssekretär Rainer Bomba und den heimischen Bundestagsabgeordneten der CDU“, stellt der Erste Kreisbeigeordnete und Verkehrsdezernent Dr. André Kavai mit Blick auf die jüngste Berichterstattung fest. „Da ist mal konkret von der Aufnahme der Mottgers-Spange in den Investitionsrahmenplan die Rede, dann wieder nur, dass der grundsätzliche Ausbau in den in die Kategorie D aufgenommen wurde“, berichtet Dr. Kavai. Folgerichtig seien weiterhin alle wesentlichen Fragen offen. „Favorisiert der Bund jetzt doch einseitig die „sogenannte“ Mottgers-Spange? Was ist mit den Planungskosten und einem möglichen Raumordnungsverfahren? Wie ist Bombas Aussage zu verstehen, dass mit einer Realisierung innerhalb der nächsten zehn Jahre nicht zu rechnen ist? Mit seinen Aussagen hat der Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium eher zur Verwirrung beigetragen, als für Klarheit zu sorgen“, macht Dr. Kavai deutlich. Die Aufnahme der Strecke in den Investitionsrahmenplan werde zwar hoch gelobt, doch die Antwort auf die Frage, wie es jetzt weitergehe, bleibe weiterhin offen. Statt Ergebnisse zu erzielen, feiere man in Berlin weiter Wasserstandsmeldungen. Unverständlich ist für den Verkehrsdezernenten auch, warum durch den Staatssekretär bereits eine Trassenvariante ins Spiel gebracht worden sei. Dies widerspreche einer offenen und sachgerechten Prüfung für die beste Lösung, so Kavai weiter. Der Verkehrsdezernent weist zudem auf einen Antrag der Fraktionen von SPD, Bündnis 90/Die Grünen und den Freien Wählern hin, der in der Kreistagssitzung vom 30. März auf der Tagesordnung steht. Darin erklären die Fraktionen Gesprächs- und Aufklärungsbedarf zur Situation der Ausbaustrecke Hanau – Fulda/Würzburg. In einer Sondersitzung des Ausschusses für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Umwelt und Landwirtschaft soll dieses Thema ausführlich in allen Facetten behandelt werden. Dr. Kavai als zuständiger Verkehrsdezernent will für diese geplante Sondersitzung auch die Verkehrsexperten des Landes, der Deutschen Bahn und des Rhein-Main-Verkehrsverbundes einladen, damit sich ein umfassendes Bild ergibt. „Wir brauchen Klarheit zu den Fragen der Planungen, der Finanzierung und des Zeithorizontes“, unterstreicht Dr. Kavai. Sicher ist Kavai, dass die finanziellen Mittel im Bundesverkehrsministerium für Investitionen für den Ausbau, bislang mit rund 3 Milliarden Euro veranschlagt, aufgestockt werden müssen. „Ansonsten erreichen wir in den nächsten 20 Jahren rein gar nichts“, hebt der Verkehrsdezernent hervor. Der Main-Kinzig-Kreis bemüht sich seit Jahren gemeinsam mit mehreren Kommunen um den Ausbau, denn der Streckenabschnitt Hanau – Fulda/Würzburg stellt einen zentralen Engpass im Netz der Deutschen Bahn AG dar. „Unsere Region erwartet von einem viergleisigen Ausbau der Fernverkehrsstrecke sowohl eine verbesserte Anbindung in das Rhein-Main-Gebiet als auch mehr Zuverlässigkeit im Nahverkehr“, betont Kavai. Schon im Frühjahr 2009 hatte der Konzernbevollmächtigte der Deutschen Bahn AG, Dr. Klaus Vornhusen, die Verbindung im Kinzigtal als „stark frequentiert und in der Betriebsqualität oft nicht zufrieden stellend“, bezeichnet. Seinerzeit waren Analysen vorgestellt worden, von 2010 bis 2015 einen Anstieg der Verkehre um 22 Prozent attestiert hatten.
Bad Orb / Wiesbaden. Zum Tätigkeitsbericht des Hessischen Datenschutzbeauftragten erklärt Daniel Mack, Landtagsabgeordneter von Bündnis 90/DIE GRÜNEN, aus dem Main-Kinzig-Kreis: „Ich danke dem Hessischen Datenschutzbeauftragten Prof. Michael Ronellenfitsch für sein Engagement gegen die Einführung eines Fingerprint-Einlass-Systems im Bad Orber Freibad. Wir sind uns einig, dass diese Form der Datenerhebung datenschutzrechtlich unzulässig ist, weil derartige sensible personenbezogenen Daten ohne eine explizite Rechtsgrundlage nicht erhoben werden dürfen.“
Der hessische Datenschutzbeauftragte verwies im Sommer 2011 auf die rechtlich nicht abgesicherte Grundlage, woraufhin die Kommunalaufsicht des Kreises forderte das System nicht weiter zu nutzen. Mack fordert von Bürgermeisterin Uhl eine Erklärung, wie der Einlass in das Bad Orber Freibad ab der Saison 2012 erfolgen soll: „Zum aktuellen Zeitpunkt ist nicht geklärt, wie die Stadt mit dem 40.000 Euro teuren Leasing-Vertrag für den Fingerprint-Scanner verfährt, ob ein erneuter Versuch zur Inbetriebnahme des Systems unternommen wird oder ob eine Auflösung des Vertrages in Betracht gezogen wird. Die Fingerprint-Debatte im vergangenen Sommer hat dem Freizeit und Tourismusort Bad Orb einen erheblichen Schaden beschert und darf sich nicht wiederholen.“, so der Grünen-Politiker.
Sinnloses Sammeln biometrischer Daten verharmlose die damit verbundenen Risiken und dürfe nicht zum Regelfall werden. Bürgerinnen und Bürger würden dadurch an die Abgabe von hochsensiblen Daten gewöhnt. „Wenn ich Daten nicht brauche, erhebe ich sie auch nicht.“, sagte Mack.
Viele Grüße,
Daniel Mack, MdL
Sprecher für Netzpolitik und Sport Bündnis 90/Die Grünen im Hessischen Landtag

Pflegeeinsatz im Feuchtgebiet Eschenkar
Bad Orb / Rodenbach. Unter der Regie des Stadtförsters Armin Desch führte die Gesellschaft für Naturschutz und Auenentwicklung (GNA) am vergangenen Samstag - gemeinsam mit vielen Helfern der Natur-und Vogelschutzgruppe Bad Orb - eine umfassende Pflege des von Fichten bestandenen Moorstandortes durch. Moore sind extreme, aber sehr wertvolle Lebensräume. Der hoch anstehende Wasserspiegel und ein permanenter Sauerstoffmangel führen zu einem unvollständigen Abbau der pflanzlichen Reste. Die Folge: Ganz allmählich lagert sich nährstoffarmer Torf ab. Nur eine moortypische Fauna und Flora ist an diese besonderen Verhältnisse angepasst. In enger Kooperation mit der Kurstadt Bad Orb renaturiert die GNA seit kurzem den für den hessischen Spessart seltenen Moorstandort im Bad Orber Stadtwald. Insgesamt soll das Feuchtgebiet durch die Anlage neuer Waldtümpel und Feuchtbiotope weiterentwickelt und damit die Artenvielfalt erhöht werden. Unterstützung erhält das Vorhaben von Deutschen Umwelthilfe (DUH) und der Telekom Deutschland, die das Biodiversiätsprojekt im Orber Wald mit Mitteln des Naturschutzfonds „Lebendige Wälder“ fördern. Oberstes Ziel ist die Ausbreitung des moorbildenden Torfmooses. Dazu musste das Moor von Gehölz befreit und die gefällten Fichten aus dem Gebiet entfernt werden. Mühevolle Handarbeit, die aber allen Beteiligten bei sonnigen Märzwetter sichtlich Freude bereitete. Mit vereinten Kräften „entfichteten“ Mitglieder der GNA und der Natur- und Vogelschutzgruppe Bad Orb eine über 5.000 m² große Moorfläche. Unterbrochen wurde die anstrengende Arbeit der 15 Ehrenamtlichen nur von einer zünftigen Vesper, die von der örtlichen Natur- und Vogelschutzgruppe organisiert wurde. Ab sofort erhalten die dichten Polster des Torfmooses wieder viel Licht und können sich weiter ausbreiten. Auch ist der Weg freigemacht für andere Pflanzenarten, wie beispielsweise für den „fleischfressenden“ Sonnentau, der in die offenen Flächen einwandern kann. Der Insektenfang durch tentakeltragende Blätter, an deren Ende Drüsenköpfchen ein klebriges Sekret ausscheiden, ist eine besondere Anpassung an die nährstoffarmen Bedingungen im Moor, mit der sich die Pflanze mit Stickstoff versorgt. Der gelungene Arbeits- und Pflegeeinsatz war nur der erste Schritt zur Wiederbelebung des Moores. Ein weiterer wichtiger Schritt ist die geplante Rückverlegung des Lämmerbaches, um das gesamte Tal wieder zu vernässen. Damit wäre nach Ansicht der Naturschützer auch die die in diesem Areal unerwünschte Ausbreitung der Fichte zu verhindern. Außerdem sollen fünf weitere Waldtümpel als Laichplätze für Amphibien angelegt werden. Warum man sich ausgerechnet diesen Gebietes annimmt, beantwortet der Bad Orber Förster Armin Desch wie folgt: „Der Bad Orber Forst ist hauptsächlich von Fichten geprägt und daher artenärmer als ein Laubforst. Von unseren Maßnahmen erhoffen wir uns viele neue Waldbewohner. Neben Insekten natürlich auch Amphibien wie den seltenen Feuersalamander oder die bedrohte Gelbbauchunke. Der Schwarzstorch ist bereits heute Nahrungsgast. Kreuzotter und Schlingnatter werden ebenso profitieren wie die scheue Waldschnepfe, die als gefährdete Art gilt. Wenn sie im Bad Orber Stadtwald wieder einen Brutplatz findet, freuen wir uns sehr!“
Hintergrundwissen Moorbildung: Die wurzellosen Stämmchen des Torfmooses (lateinisch Sphagnum spec.) wachsen oben von Jahr zu Jahr weiter, während die tieferen Schichten absterben und schließlich in Torf übergehen. Die äußere Rinde der Stämmchen besteht aus einem Mantel toter, leerer Zellen, die das Wasser aufsaugen. Die Pflanzen können etwa das 20fache ihres Eigengewichtes an Wasser binden. Torfmoose sind somit für die Moorbildung unabdingbar.

Großes Interesse am „Spessartbogen“ und den Brüdern Grimm
Main-Kinzig / Bad Orb / Berlin. Auf der Internationalen Tourismusbörse in Berlin (ITB) präsentierte sich am Stand der Hessenagentur auch die Gesundheits- und Erholungsregion zwischen Spessart, Kinzigtal und Vogelsberg. Ansprechpartner in Sachen Tourismuswerbung waren Sachgebietsleiter Burkhard Kornherr und sein Team sowie die Gelnhäuser Erlebnisführerinnen Simone Grünewald und Sabine Schneider, Heidi Williams (Hanau) und Kurdirektor Dr. Jörg Steinhardt (Bad Orb). Unterstützt wurden die Touristiker von Gabriele Christ, Geschäftsführerin eines der sechs Vier-Sterne-Hotels im Kreis. Der neu gestaltete Hessenstand mit eigenen Countern der Destination Spessart-Kinzigtal und der Brüder-Grimm-Stadt Hanau war ein gelungener Blickfang. Dafür sorgten unter anderem die großflächigen Abbildungen hessischer Sehenswürdigkeiten, darunter die Totes-Meer-Salzgrotte aus Bad Soden-Salmünster, die Saline in Bad Orb, die Märchenfestspiele in Hanau, die Ronneburg und die Kneippananlage in Mernes. Besonders aktiv waren die beiden Gelnhäuser Erlebnisführerinnen sowie die Hanauer Brüder Grimm Jacob und Wilhelm in Person von Wolfgang Kamberg und Ulrich Lüer. Sie präsentierten an der Themeninsel „Städte und Kultur“ die Barbarossastadt mit ihren touristischen Attraktionen, darunter auch das begehbare Ohr im Gelnhäuser Museum, und an der Themeninsel „Aktiv und Natur“ den künftigen Weitwanderweg Spessartbogen. Großes Interesse weckten die Brüder Grimm mit ihren stündlichen Auftritten. Hintergrund ist das Grimm-Jahr 2013 anlässlich der Erstausgabe der Grimmschen „Haus- und Kindermärchen“ vor 200 Jahren im Dezember 2012. Außerdem standen die Märchenfestspiele in Hanau im Werbefokus. Darüber hinaus präsentierte ein bekannter Verlag ein Faltblatt mit verschiedenen Touren auf den Spuren der Brüder-Grimm. Zur Buchmesse wird zudem ein neues Werk über die Märchensammler erscheinen. Schwerpunkte der Präsentation der Touristiker aus dem Main-Kinzig-Kreis waren die gesundheitsfördernden Einrichtungen der beiden Kurstädte mit der neuen Toskana Therme in Bad Orb und der Spessart Therme mit der einzigartigen Totes-Meer-Salzgrotte in Bad Soden-Salmünster. Heidi Williams machte auf das Tagungsangebot der Stadt Hanau aufmerksam und von Hanau und Gabriele Christ präsentierte das Vier-Sterne Hotel in Steinheim mit seinen Pauschalarrangements. Claudia Klemm, die neue Tourismusexpertin für den Spessartbogen, stellte den ersten Flyer zum künftigen Premiumwanderweg vor. Die völlig neu konzipierte Route über 84 Kilometer am Rande des bekannten Höhenzuges bietet zwischen Langenselbold und Schlüchtern die schönsten Eindrücke der Region. „Das neue Angebot wird den Wandertourismus im Main-Kinzig-Kreis deutlich beleben“, ist Burkhard Kornherr von dem Projekt überzeugt. Aber auch die attraktiven und vielfältigen Fahrradrouten durch den Main-Kinzig-Kreis standen im Fokus der zahlreichen Messebesucher. Insgesamt informierten sich an den fünf Tagen in Berlin rund 160.000 Besucher über die neuen Trends in der Reisebranche. 12.000 Firmen und Institutionen präsentierten ihre Angebote, darunter auch der Main-Kinzig-Kreis am Stand der Hessenagentur. „Die ITB Berlin ist immer auch ein internationales Medienereignis“, bestätigte Kornherr. Neben den internationalen Nachrichtenagenturen waren rund 8.000 Journalisten akkreditiert. Auch aus dem Main-Kinzig-Kreis haben über 150 Pressemappen ihre Abnehmer gefunden.
Mitgliederversammlung am 30. März in Jossa
Sinntal-Jossa (IPS-HK). Am Freitag, 30. März, findet um 19 Uhr im Feuerwehr-Gerätehaus in Sinntal-Jossa (Spessartstraße 6) die Mitgliederversammlung der „Initiative Pro Spessart“ statt. Auf der Tagesordnung stehen neben den Rechenschaftsberichten und der Neuwahl eines Kassenprüfers zwei wichtige Referate: Christian Behrendt aus Wächtersbach (ProBahn) wird über die derzeitigen Planungen der Deutschen Bahn AG über ICE-Trassen, insbesondere im mittelhessischen und nordbayerischen Raum berichten. Rainer Loos aus Altengronau wird die Auswirkungen einer Zerschneidung des Spessarts durch eine neue ICE-Trasse darstellen. Seit über zehn Jahren versucht die „Initiative Pro Spessart“ eine Zerschneidung des Nordpessarts, der als wichtiges Erholungsgebiet gilt und für den sanften Tourismus weiter gefördert werden soll, zu verhindern. Alle Mitglieder, aber auch Gäste und Interessenten sind herzlich zu dieser Jahreshauptversammlung eingeladen. Denn: Noch immer kursieren die Gerüchte, vor allem aus den Reihen der Politiker, über eine angeblich notwendige ICE-Trasse.
Noch ein Abriss: Der seit Jahren leerstehende Kiosk am Kurparkeingang (Martinus-Halle) wird aktuell entfernt. Im Frühjahr soll dieser Bereich neu gestaltet und mit einem kleinen Bachlauf verziert werden.
Wussten Sie schon: Unsere Stadtmagazine können Sie pünktlich zum Erscheinungstermin auch im Internet als PDF downloaden. Einfach den Button "Blättche als PDF" anklicken und auswählen unter den aktuellen oder archivierten Ausgaben des "Bad Orber Blättche", der "Bad Orb Gästezeitung" und der "Wächtersbacher Heimatzeitung". So brauchen sie auch dann nicht auf das Neueste aus Bad Orb und Umgebung zu verzichten, wenn sie privat oder beruflich gerade nicht vor Ort weilen und keinen Zugriff auf Ihren Briefkasten haben. Das Internet macht es möglich. Die PDF-Dateien haben eine durchschnittliche Größe von drei bis vier MB.
Raabe: „Kürzungen der Solarbranche unverantwortlich.”
Main-Kinzig / Berlin. Mit den jüngst vorgestellten Kürzungsplänen der Bundesregierung geht der Bundestagsabgeordnete Dr. Sascha Raabe hart ins Gericht: „Die von Schwarz-Gelb angedachten Kürzungen sind wirtschaftlicher Unsinn und sozial unverantwortlich. Sollte die Bundesregierung an ihren Plänen festhalten, gefährdet sie damit viele Arbeitsplätze in einer sorgsam aufgebauten Zukunftsbranche unserer Landes.“ Raabes Empörung zielt auf die von Bundesumweltminister Röttgen und Bundeswirtschaftsminister Rösler vorgestellten Kürzungsvorhaben in der Solarbranche ab. Der aktuelle Vorschlag sieht vor, dass schon ab dem 9. März Vergütungskürzungen zwischen 20 und 30 Prozent vorgenommen werden sollen. Diese kurzfristige und nicht planbare Kürzung ist für Raabe inakzeptabel. „Hier wird einem deutsches Erfolgsmodell der Gar ausgemacht. Was Schwarz-Gelb vor hat, ist keine sachgemäße Regulierung der Einspeisung, sondern der Ausstieg aus der Förderung der Solarindustrie“, so Raabe. Insbesondere dem ständigen Hick-Hack-Kurs der Bundesregierung in der Frage der Solarförderung kann Raabe nur mit Kopfschütteln begegnen. „Wo Kontinuität und Verlässlichkeit der Politik für Planungssicherheit und Transparenz für Hersteller, Investoren und Handwerker notwendig sind, wird Verunsicherung gesät. Mit vernünftiger Wirtschaftspolitik hat das nichts mehr zu tun.“ Schon jetzt seien viele Arbeitsplätze gefährdet, so der Bundestagabgeordnete, und verweist auf die Entwicklung von Schott-Solar in Alzenau und kündigt Widerstand gegen die Vorhaben der Bundesregierung an. „Bei einer solchen unverantwortlichen Harakiri-Politik stehen viele Arbeitsplätze auf dem Spiel. Das ist schlichtweg nicht zu akzeptieren.“
Flugsicherung will die "Machbarkeit überprüfen"
Main-Kinzig / Bad Orb. Mit positiven Eindrücken ist Dr. André Kavai von der Sitzung der Fluglärmkommission zurück gekehrt. „Die Deutsche Flugsicherung wird sich mit unserem Gutachten intensiv auseinandersetzen und die Machbarkeit überprüfen“, fasst er die ausführlichen Gespräche zusammen. Der vom Main-Kinzig-Kreis und den Kommunen beauftragte Experte Michael Morr hatte seine Vorschläge zur Verringerung des Lärms über dem Kinzigtal in dem Gremium vorgestellt. Seine Konzepte wurden im Anschluss insgesamt positiv aufgenommen und auch von Vertretern aus anderen Kommunen unterstützt. Zustimmung gab es unter anderem von Vertretern aus Rheinland-Pfalz, aus dem Rheingau-Taunus-Kreis und nachdrücklich auch von Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky. „Mit diesem Schritt haben wir den Dialog auf eine neue Ebene gehoben“, sagt Kavai. Denn die fachlich fundierten Argumente könnten nicht so ohne weiteres ignoriert werden. Allerdings werde nach Auskunft der Flugsicherung die genaue Bewertung rund sechs Monate dauern. Eine bereits angekündigte Anhebung der Flugrouten um etwa 300 Meter sei jedoch vorzeitig möglich. Wie Kavai deutlich macht, werden die vom Kreis vorgestellten Alternativen in den kommenden Wochen auch in ein offizielles Antragsverfahren bei der Bundesaufsicht einfließen. Parallel leiste der fortgesetzte öffentliche Druck wichtige Überzeugungsarbeit. „Ohne die breit gestreuten Proteste der Bürgerinnen und Bürger, würde sich in Wiesbaden und Berlin kaum einer mit dem Thema befassen“, ist Kavai überzeugt. Doch inzwischen sei vielerorts der Wille zur Veränderung zu spüren. „Mit unseren Studien zu möglichen Anflugverfahren in deutlich höheren Bereichen haben wir dazu jetzt die inhaltliche Grundlage geliefert“, freut sich Kavai auf den beginnenden fachlichen Dialog. Der Erste Kreisbeigeordnete setzt darauf, dass die Deutsche Flugsicherung ihre Ankündigung gegenüber der Fluglärmkommission ernst meint, und das Gutachten im Sinne der betroffenen Bürgerinnen und Bürger aufgeschlossen bewertet.
Bis September werden viele Geräte ausgetauscht
Bad Orb / Gelnhausen. In der Zeit vom 13. Februar bis Anfang Oktober werden im Netzgebiet der Kreiswerke Main-Kinzig GmbH Stromzähler ausgetauscht. Gemäß dem Eichgesetz müssen Stromzähler nach Ablauf ihrer Eichgültigkeit ausgewechselt werden. Aufgrund der Anzahl der betroffenen Zählgeräte sind individuelle Terminvereinbarungen nicht möglich. Die Kreiswerke bitten dafür um Verständnis. Sofern die Kunden nicht angetroffen werden, erhalten sie eine Nachricht in ihrem Briefkasten. Mit dem Zählertausch sind örtliche Elektroinstallateure der Energiegemeinschaft Gelnhausen und die Monteure der Kreiswerke Main-Kinzig GmbH beauftragt, die sich bei Bedarf ausweisen können. Der Austausch verursacht für die Kunden keine Kosten. Weitere Informationen zum Zählertausch gibt der Netzkundenservice der Kreiswerke Main-Kinzig unter der Telefonnummer 06051-84 311.
Ideenwettbewerb zum Saubermachen? Deutliche Kritik im Ausschuss für Stadtmarketing
Bad Orb (ez). Begleitet von deutlicher Kritik hat der Ausschuss für Verkehrsplanung, Städtebau, Umwelt, Stadtentwicklung und Stadtmarketing im Bad Orber Rathaus über den Ideenwettbewerb zur Neugestaltung des Ortseingangs Frankfurter Straße (Antrag CDU/SPD-Fraktionen)diskutiert. Das „Rennen“ machte der Vorschlag von Joachim Ihl, der am 18. Juni 2011 eine Mail folgenden Inhalts an das Bad Orber Rathaus schickte: „Sehr geehrte Damen und Herren, ich finde es löblich, dass man eine Ausschreibung ins Leben ruft, wie man Ortseingänge verschönern könnte. Der einfachste und kostengünstigste Weg wäre die Seitenränder der Straßen/Wege regelmäßig zu pflegen (mähen/bepflanzen) und den Vereinen/Veranstaltern die Möglichkeit geben, ihre Reklamen geordnet aufzuhängen. Dies sind Maßnahmen, die die Stadt kostengünstig und mit eigenen Mitarbeitern selbst lösen könnte. MfG J.Ihl“. Knapp ein Dutzend Vorschläge waren eingegangen. Nicht gewertet werden konnte die umfangreiche Ausarbeitung von Paul Dehmer, weil sie nicht zum festgesetzten Einsendetermin vorlag. Stadtverordnetenvorsteher Heinz Grüll ist auch der Ausschussvorsitzende. Er stellte die Reihenfolge der Bewertung vor: 1. Platz: Jochen Ihl, gefolgt von Andrea Blum, Werner Lotz, Antje Kesselring, „einem SPD-Mitglied“ und Regina Betz, die auf Platz 6 landete. Die Bewertung durch die Bürger, die bei der Präsentation der Vorschläge in der Lesehalle im August 2011 ihre Stimme abgegeben hatten, sei in die Bewertung eingeflossen. Die acht Ausschussmitglieder hätten weiterhin Bewertungsbogen mit einem Kriterienkatalog (Finanzierbarkeit, Realisierbarkeit, Ästhetik, ökologische Verträglichkeit, verkehrspolitisch sinnvoll, die Red.) erhalten. Vier Bewertungen seien abgegeben worden; zwei hätten den Kriterien entsprochen. Obwohl der ausgewählte Vorschlag von Joachim Ihl größtenteils umsetzbar ist, wurde heftig diskutiert über verschiedene „Wenn“ und „Aber“., Tobias Geipel (CDU) bemängelte, dass sich das, was kurzfristig geplant worden sei, sich über ein halbes Jahr hingezogen habe. „Nix sei passiert. Das sei „hochpeinlich“. Sein Bestreben als er den Ausschuss im Herbst 2011 übernommen habe, so Heinz Grüll (SPD), sei es gewesen, gerade diesen Antrag schnellstmöglich umzusetzen. Bürgermeisterin Helga Uhl ergänzte, dass inzwischen die „Versicherungssachen“ geklärt und die meisten Anlieger befragt worden seien. Ewald Schnarr warte nur darauf, federführend mit einer entsprechenden ehrenamtlichen Truppe anzufangen (Ewald Schnarr (CDU), so die Redaktion, hatte im Vorfeld den Vorschlag gemacht, dass unter Mithilfe der Bevölkerung erst einmal Hang und Böschung eine Verschönerungskur erhalten, mit Saubermachen, Mähen, preiswerten Pflanzen und eventuell ein paar schönen Bruchsteinen zur Zierde, mit Schnarr als „Motor“). Die Stadt habe bisher keinen Handlungsauftrag erkannt, erklärte die Rathauschefin, „die konzeptionelle Ausrichtung zur Gestaltung muss vom Ausschuss kommen.“ Karl-Heinz Kunkel, Leiter des Bauamtes, zeigte sich enttäuscht, dass man dem Betriebshof den „Schwarzen Peter“ zuschieben wolle. Der bisherige Auftrag sei die Durchführung des Wettbewerbs gewesen: „Wir warten nun auf die Aufträge.“ Diese Verschönerung, so Michael Kertel (FWG) hänge nicht mit dem Wettbewerb zusammen, Wildwuchs und Co. könnten auch so entfernt werden. Den Wettbewerb an sich hinterfragte er kritisch und stellte skeptisch in den Raum „Arbeit für nix und wieder nix? Das ganze Ding für die Katz?“ Die meisten gemachten Vorschläge könne man eh‘ nicht umsetzen, weil kein Geld da sei und auch andere Behörden ein Wörtchen mitzureden hätten. Ein „bisschen saubermachen“ könne man auch ohne Wettbewerb. Darauf basiere ja auch Ihls Vorschlag. „Wie küren wir den?“, wollte Kertel weiterhin wissen. Eine abschließende Antwort darauf wurde nicht diskutiert. Auch Annemarie Meinhardt (SPD) meinte: „Was wirklich schön wäre, können wir nicht umsetzen; aber im Auge behalten und vielleicht irgendwann einbeziehen.“ Eduard Heim (FWG) sprach von „lächerlich“ und „Lapalie“, und auch Heinz Mika (CDU) kritisierte, dass man dann den Wettbewerb nicht hätte durchführen oder den Leuten gleich sagen müssen: „Wenn wir mal Geld haben.“ Die Bürger, die teilgenommen haben, würden sich jetzt sicher fragen: „Was war das denn jetzt?“, und er fragte sich, ob Ewald Schnarr nach Gutdünken loslegen und walten könne. „Wer sagt ihm, was zu tun ist?“ Das fragte sich auch Michael Kertel. Nach Meinung der Bürgermeisterin hat Ewald Schnarr ein Konzept. Außerdem warte man auf passende Witterung. Karl-Heinz Kunkel machte auf die neuen naturrechtlichen Bestimmungen aufmerksam, die die Zeiten, in denen verschiedene Arbeiten möglich sind, sehr einschränkten. Für bestimmte Arbeiten habe man nur nur 18 Tage Zeit in diesem Frühjahr. Als Ausschuss mache man sich ja lächerlich, wandte auch Claus Sieverding (CDU) ein. Das Saubermachen sei doch eigentlich als kurzfristige Maßnahme angedacht gewesen. Helga Uhl beruhigte die Gemüter. Der Vorschlag des Gewinners werde schließlich umgesetzt. Im Ausschuss könne man ja weiter überlegen, welche Teile von anderen Vorschlägen eingebracht und auch haushaltstechnisch berücksichtigt werden könnten. „Wer soll das bezahlen? Was steht denn dafür überhaupt zur Verfügung“, wandte Eduard Heim abschließend ein, bevor der nächste Tagesordnungspunkt zur Bauleitplanung Würzburger Straße 111 auf den Tisch kam, und die Pressevertreter samt dem einen anwesenden Bürger den Sitzungssaal verlassen mussten, weil eine Abstimmung ergab, dass man lieber nichtöffentlich tagen wollte.
Bad Orb. Im Rahmen der Umstrukturierung, der Neuausrichtung und der Sanierungsarbeiten der Liegenschaften der Bad Orb Kur GmbH wurde 2010 die Erarbeitung eines Kurparkpflegewerks in Auftrag gegeben. Die beauftragte Firma, die Landschaftsarchitekten Sommerlad, Haase und Kuhli, hat nun nach Abschluß der eineinhalbjährigen Arbeiten und Forschungen das rund 200 Seiten umfassende Gutachten dem Aufsichtsrat der Bad Orb Kur GmbH vorgestellt. Das Konzept enthält die langfristige Zielplanung für die Erhaltung, die Pflege und die Weiterentwicklung des Kurparks für die kommenden Jahre und Jahrzehnte. Die Analyse des vor mehr als einhundert Jahren angelegten Kurparks beschäftigt sich in vier Kapiteln mit der Geschichte des Parks, der Bestandsbeschreibung und -bewertung, der Denkmalbewertung sowie den Zielen und Maßnahmen zur Erhaltung und Entwicklung des Kurparks. Dabei spielen die Ideen und Gedanken der Gründungsväter im gesamten Werk eine große Rolle. Die zukünftige Weiterentwicklung und Instandhaltung des Kurparks soll mit dem Grundgedanken übereinstimmen. Auch wenn sich das Konzept nur in kleinen Schritten umsetzen lässt, so soll das Kurparkpflegewerk zukünftig die Grundlage und Basis aller Entscheidungen sein. Mit dem Beschluss des Kurparkpflegewerkes macht der Aufsichtsrat das Konzept zu seinem Leitbild. „Der Beschluss des Kurparkpflegewerks und aller sich daraus ergebende Entscheidungen verdeutlichen noch einmal mehr die hohe Bedeutung und Wertschätzung des Aufsichtsrates für den Bad Orber Kurpark“, so der Geschäftsführer Dr. Jörg Steinhardt. Das Kurparkpflegwerk wird allen Interessierten in einer öffentlichen Präsentation vorgestellt.

„Badesalz“ präsentiert Bühnenprogramm „Bindannda!“
Bad Orb. Seit über zwei Jahrzehnten strapaziert das hessische Comedy-Duo BADESALZ gehörig die Lachmuskeln. Seine abwechslungsreichen Bühnenshows sind voll hintergründigem Witz und hemmungslosem Klamauk. Mit großartiger Alltagskomik und amüsanten musikalischen Einlagen erfreut es Publikum. Nun kommen sie am Mittwoch, 30. Mai, 20 Uhr, mit ihrem Programm „Bindannda!“ in die Bad Orber Konzerthalle. Alle Badesalz-Fans sollten sich rechtzeitig ihre Tickets sichern. Und damit der Besucher schon mal so ein bisschen darüber Bescheid weiß, um was es bei "Bindannda!" geht, hier einige erste Infos von Henni und Gerd: Es sind diese Tage, an denen alles schief läuft. Peter Lembach, im eigentlichen Leben Hersteller von Leichtmetalldosen, hat von seiner Frau einen Paragleitschirm-Flug geschenkt bekommen. Geplante Flugzeit laut dem Chef der Verleihfirma “en gutes Viertelstündsche!” Was galant untertrieben war, denn das Ding verhakt sich, lässt sich nicht lenken, und fliegt sieben Stunden lang kreuz und quer, wie es will! Bis der Schirm ausgerechnet über einem Waldstück, wenn auch ohne Zustimmung des Piloten, die Landung beschließt. Und als wäre das nicht alles schon blöd genug, muss Peter Lembach feststellen, dass da, wo er jetzt ist, nicht nur sein Handy kein Netz hat, sondern weit und breit kein Mensch ist - bis auf diesen Aussteiger, der da mitten im Wald in dieser Hütte wohnt.Und von dem er so schnell auch nicht wieder weg kommt! Eintrittskarten zu 27,40 Euro gibt‘s in der Tourist-Information Bad Orb, Kurparkstraße 2, unter Telefon 06052-8314 oder im Internet unter www.bad-orb.info.
Wirtschaftsplan und den Marketingplan 2012 beschlossen
Bad Orb. Der Aufsichtsrat der Bad Orb Marketing GmbH hat den Wirtschaftsplan und auch den Marketingplan 2012 verabschiedet. Das Budget der Gesellschaft beträgt im kommenden Jahr 570.000 Euro. Die Kernaufgaben sind der eigentliche Marketingbereich und der Betrieb der Tourist-Information. Im Marketingplan 2012 wurden Aktivitäten wie die Anpassungen an das Themenmarketing, die Weiterentwicklung der Internetpräsentation, die Erstellung von Broschüren, die Pressearbeit, Anzeigen und Messebeteiligungen vorgesehen. Der Aufsichtsrat der Bad Orb Marketing GmbH hat zum ersten Mal in neuer Zusammensetzung getagt. Neben dem Vorsitzenden Thorsten Stock und Michael Plagemann von der Werbegemeinschaft sind für die Bad Orb Kur GmbH Helga Uhl, Annemarie Meinhardt, Alfred Palige und Eduard Heim, für den Hotel- und Gaststättenverband Berthold Bauer, für den Verkehrsverein Philipp Ihl, für die Toskana Therme Marion Schneider, für die Reha-Kliniken Küppelsmühle Ulrich Freund und für die Spessart-Klinik Karl Spindler im Aufsichtsrat vertreten. Für das MediClin Reha-Zentrum, welches nicht direkt Gesellschafter ist, ist Heike Jost als Gast im Aufsichtsrat. Bereits für Januar sind die Gesellschafter eingeladen, sich an der weiteren Ausarbeitung des Themenmarketings zu beteiligen. „Mit der Umsetzung des Marketingplans 2012 werden die ersten Maßnahmen des neuen Marketingkonzeptes realisiert. Damit wird die Neupositionierung schon bald sichtbar“, so der Geschäftsführer Dr. Jörg Steinhardt.
Bad Orb. Die Werbegemeinschaft weist alle Gäste und Einwohner von Bad Orb auf die Aktion "Frei Parken" hin. Dank dieser Aktion werden schon seit Jahren die Parkgebühren zum großen Teil von den teilnehmenden Betrieben übernommen. Diese mit einem Einkauf verbundene Rückerstattung stellt einen zusätzlichen Reiz dar, die vielen Fachgeschäfte zu besuchen, ohne durch die Parkgebühr zu stark belastet zu werden. Durch das Aufstellen von neuen Parkscheinautomaten zum Beispiel in der Kurparkstraße hat die Aktion einen neuen Stellenwert bekommen. Werbegemeinschafts-Chef Michael Plagemann: "Aus diesem Grund möchten wir alle Bürger und Gäste über die "Frei Parken"-Aktion informieren".
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Hier können Sie den aktuellen Bereitschaftsplan für 2012 herunterladen.
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